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A

Ableitfähig

    Eigenschaft eines Fußbodenbelages, die elektrostatische Aufladung an „die Erde“ abzuleiten. Die Antistatik wird mittels Metallfaser-beimischung im Polgarn hergestellt. Bei Verklebung sollten leitfähige Kleber verwendet werden.  
       
 

Abriebfestigkeit

 
    Die Abriebfestigkeit von Teppichboden-Qualitäten gegenüber dem Begehen und damit der Widerstand gegen Abrieb. Merkmal für die Strapazierwert-Einstufung von Teppichböden.  
       
 

Antisoiling-Ausrüstung

 
    Chemische Behandlung der Teppichfasern, um diese gegen nasse, ölige oder trockene Anschmutzungen zu schützen, bzw. die Beseitigung zu erleichtern.  
       
B

Bahnenware

    Teppichboden, der auf Rollen gelagert und für die Wand-zu-Wand Verlegung eingesetzt wird. Häufigste Breiten sind 400 cm und 500 cm für den Privat- und Objektbereich.  
       
 

Berberoptik

 
    Berberteppiche sind meist robust, naturfarbig und beige/wollfarbig. Wegen des groben Garns haben sie einen derben Charakter, sie sind meist auch dicker und schwerer. Manchmal als Verkaufsargument genutzt als Berberoptik, jedoch im Tuftverfahren auch aus Kunstfaser hergestellte stark strukturierte Ware mit rein optischem Wollcharakter.  
       
 

Beschichtung

  
    "Rückenbeschichtung" eines Tufting-Teppichbodens aus verschiedenen Elementen; u.a. mit Träger, Einbindung sowie Glattschaum oder Textilrücken.  
       
 

Bildern/Schattierung

 
    Charakteristischer Oberflächeneffekt an Velours/Schnittpolteppichen. Veränderbare 3D Hell/Dunkel-Schattierung durch eine unterschiedliche Lichtreflexion, diese wiederum erfolgt durch unterschiedliche Florlage. Durch Berührung und Staubsaugen lassen sich diese Schattierungen verändern.  
       
 

Bouclé-Teppich (Schlingenteppich)

 
    Die Oberfläche dieser Teppiche besteht aus geschlossenen Garnschlingen,  einfarbig oder meliert. Durch  ihre geschlossene Oberfläche sind sie unempfindlich und für stark beanspruchte Räume geeignet..  
       
C

COC

    Abkürzung für cross-over-cut  
       
 

Cross-over

 
    Tuftgemusterter Teppichboden. Die über die gesamte Breite gehende Musterung erfolgt durch seitliches Verschieben der Nadeln an der Tuftingmaschine unter/oder gleichzeitiger Anordnung mehrfarbiger Garne. Unterschieden werden cross-over-loop (COL/Schlinge) sowie der cross-over-cut (COC/Velours).  
       
E

ETG

    Abkürzung für Europäische Teppichgemeinschaft für Deutschland e.V.  
       
 

ETG-Nr.

 
    Registriernummer einer geprüften Teppichbodenqualität  
       
 

Extraktion

 
    Durchspülen von Teppichen mit einer speziellen Reinigungsflotte (Sprühextraktion) zum Zwecke des Herauslösens und Absaugens von Schmutzpartikeln  
       
F

Farbechtheit

 
    Beständigkeit von Färbungen und Drucken gegen verschiedene Einflüsse wie Licht, Wasser, Reinigungsmittel, Reibmittel, Dämpfe.  
       
 

Fasern

 
    Durch Zusammenschluss (Verspinnen) vieler Fasern entsteht Garn. Sammelbezeichnung für alle Faserstoffe, die zu Textilien verarbeitet werden, ist Fasern.  
       
 

Feinvelours

 
    Bezeichnung von Tuftingvelours mit hoher Poldichte. Sehr feine Qualität mit Noppendichten zwischen 300.000 und 700.000 Noppen/m².  
       
 

Fliesen (textile)

 
    Teppichboden in Kleinstabmessungen. Fliesen können leicht ersetzt und wieder aufgenommen werden. Häufige Größen: 40x40, 50x50 und 60x60.  
       
 

Florrichtung

 
    Strichrichtung des Flors; bei der Verlegung kann der Flor zur Hauptlichtquelle, z.B. Fenster, ausgerichtet sein um eine tiefere Farbwirkung zu erzielen.  
       
 

Frisé

 
    Auch Kräuselvelours; ein Schnittpol/Veloursteppich aus hochgedrehten, unter Hitze fixierten Polgarnen. Die einzelnen Fasern sind dadurch auch in sich verdreht.  
       
 

Füllstoffe

    Billiges Material aus chemischen oder natürlichen Substanzen, wie z.B. Kreide, zur Beimischung zum Latex. Bei der Entsorgung macht der Füllstoff meist Probleme, weshalb zunehmend füllstofffreie Rücken angeboten werden (bessere thermische Abfallverwertung bei hohem Heizwert).  
       
 

Fußbodenheizung

 
    Zusatzeignung bei der Beurteilung von Teppichboden. Maßgeblich sind der Wärmedurchlasswiderstand, das elektrostatische Verhalten und das Alterungsverhalten. An kalten Innenseiten von Außenwänden bildet sich Feuchtigkeit, die Beheizung der Bodenfläche vermindert die Gefahr von Nässe und Schwitzwasser an Wänden und Tapeten und beugt so auch der Schimmelbildung vor. Darüber hinaus wird bei Fußbodenheizung der Staubtransport um ein Vielfaches reduziert, weil sich durch die große Abstrahlfläche die Wärme gleichmäßig und ohne große Luftströmung verteilt. Außerdem entzieht die Wärme des Teppichbodens bestimmten Allergenen den Nährboden. In Räumen mit Fußbodenheizung fanden sich bei Untersuchungen bis zu 80% weniger Milben und Pilze als in solchen mit herkömmlichen Heizsystemen.  
       
G

Garn

 
    Man unterscheidet zwischen gesponnenen Garnen (zusammenfügen von Stapelfasern mittels Drehung) und Endlos-Garnen (Verbund von Filamenten).  
       
 

Glatte Schlinge

 
    Bezeichnung für strapazierfähige, robuste Schlingenware. Die Schlingenhöhe ist gleich.  
       
 

GUT

 
    Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden  
       
 

GUT-Nr.

 
    Registriernummer einer schadstoffgeprüften Teppichboden-Qualität  
       
 

Grundgewebe

 
    Auch "primary backing". Trägergewebe für die Tufting-Herstellung. Einsatz meistens in Form von Bändchengeweben und Vliesstoffen.  
       
H

Hoch-Tief-Struktur

    In der Tuftingmusterung können Teppichböden mit unterschiedlichen Polhöhen gefertigt sein. Der Effekt wird durch mechanisch oder elektronisch gesteuerte unterschiedliche Geschwindigkeiten der Garnzufuhr zu den einzelnen Nadeln der Tufting-Maschine bewirkt.  
       
K

Kräuselvelours

    Oberseitengestaltung aus hochgedrehten Polgarnen  
       
L

Latex

 
    Wichtiger Bestandteil der meisten Arten von Rückenbeschichtungen, möglich in Dispersionen auf Basis Naturlatex oder Syntheselatex oder auch als Abmischung von beidem  
       
 

LifeTex

 
    Füllstofffreie Rückenbeschichtung der Firma Durmont aus verwirktem Polyolefin-Vlies. Zeichnet sich durch Verlegefreundlichkeit aus, und ist als Beitrag zur umweltschonenenden Teppichbodenentsorgung zu werten.  
       
 

Loop

 
    Englische Fachbezeichnung für Schlinge.  
       
 

Leistigkeit

 
    Geringfügige Farbabweichungen in einer Teppichbodenbahn zwischen Kante und Warenmitte  
       
M

Melange

    Mischung verschiedener Fasern im Garn. Verteilung weitgehend gleichmäßig. Der Teppichboden wirkt aus einiger Entfernung nahezu einfärbig.  
       
N

Nadelfilz

    Textiler Fußbodenbelag (bzw. Matten) mit Nutzschicht aus mechanisch durch Nadeln verfestigtem Faservlies – nicht adhäsiv  
       
 

Nadelvlies

 
    Textiler Fußbodenbelag (bzw. Matten) mit Nutzschicht aus mechanisch und chemisch verfestigtem, vernadeltem Faservlies – adhäsiv oder thermisch verfestigt  
       
 

Noppenzahl

 
    Anzahl der Noppen/m², entscheidend für das Oberflächenbild des Teppichs. Der Einsatz von dicken Polgarnen erfordert eine geringere Noppendichte. Feinfädige Polgarne machen eine dichtere Einstellung notwendig.  
       
O

Objekt

    Unterscheidung zwischen privatem und Objektbereich. Zuordnung zum Objektbereich im allgemeinen ab einer Größenordnung von über 200 m²  
       
P

Pol

 
    Nutzschicht bei Polteppichen  
       
 

Poleinsatzgewicht

 
    Gewicht in g / m² des gesamt verarbeiteten Polmaterials  
       
 

Polgewicht

 
    Das die Polschicht bildende Garnmaterial. Zu unterscheiden ist Polgewicht und Teppichgrund: das durch Abscheren ermittelte Gewicht der Verschleißschicht = Nutzschichtgewicht → Polschichtgewicht  
       
 

Polyamid (PA)

 
    Kunststoff zur Herstellung von synthetischen Fasern. Eigenschaften von PA: hervorragende Verschleißfestigkeit, hohe Reißfestigkeit, beste Färbeeigenschaften, jedoch Neigung zur elektrostatischen Aufladungen, daher meist entsprechende Ausrüstung erforderlich.  
       
 

Polyester (PES)

 
    Polyäthylenterephtalat: Kunststoff zur Herstellung von synthetischen Fasern. Eigenschaften von Polyesterfaser: gute Elastizität, sehr gute Lichtbeständigkeit, hohe Abriebfestigkeit, verrottungsfest, leicht zu reinigen. Feuchtigkeitsaufnahme 0,35 %. Verwendung auch als Zweitrücken von Teppichen und Polsterschichten bei Nadelvliesrücken und PVC-Verbundbelägen.  
       
 

Polypropylen (PP)

 
    Kunststoff zur Herstellung von Synthetischen Fasern. Ausgangsprodukt: Erdöl. Eigenschaften von PP-Fasern: niedrigstes spezifisches Gewicht (0,9 g/cm³), keine Feuchtigkeitsaufnahme, gute Verschleißfestigkeit, leichte Reinigung, verrottungsfest, gute Lichtbeständigkeit, geringste Neigung zu elektrostatischer Aufladung. Wird fast ausschließlich zur Nadelfilz-Herstellung eingesetzt.  
       
R

Rückenbeschichtung

    Auf dem deutschen Teppichboden-Markt gelten folgende Bezeichnungen: – Schaumrücken (SR) – Glattschaum (GS) – Prägeschaum (PS) – Waffelschaum (WS) – Textilrücken (TR) – Schwerbeschichtung (SB) – Verfestigungsstrich (VS) Zusätzlich kann hinter der Bezeichnung die chemische Basis angegeben werden.  
       
S

Saxony

 
    Hochwertiger und hochfloriger Tufting-Teppichboden, auch Kräuselvelours oder Frisé. Jedes einzelne Garnende ist an der Oberfläche sichtbar. Man erhält eine körnig-perlige elegante Optik; der Gesamt-
eindruck ist kompakt. Das Polgewicht sollte mindestens 800 g/m² betragen.
 
       
 

Schattierung

 
    Im Gebrauch treten bei Velours-Teppichen Florverlagerungen auf, die zu einer veränderten Lichtbrechung führen und den Eindruck von Farbveränderungen vermitteln. Diese velourstypische Erscheinung beeinträchtigt die Gebrauchseigenschaften des Teppichs nicht. Im Gegenteil wird gerade diese veränderte Optik meist als sehr edel und für das Auge angenehm empfunden.  
       
 

Schaumrücken

 
    Viele Teppichböden sind mit einem Styrolschaumrücken beschichtet. Die gewünschte Elastizität wird durch Vulkanisation d.h. ohne Weichmacher erreicht. Nach der Einbindung (Vorstrich) wird der Teppichbodenrücken mit einem Schaumrücken versehen.  
       
 

Schlinge

 
    Schlingenflor oder auch Bouclé.  
       
 

Schmutzverhalten

    Vier Faktoren beeinflussen das Schmutzverhalten von textilen Bodenbelägen:
  • Gebrauchsbedingte Faktoren wie Schmutzart, Schmutzmenge (davon ca. 20% aus der Luft, 80% durch Begehung), Nutzung, Installierung, Reinigung.
  • Farbgestaltung/Musterung; Farbe und Dessin haben einen erheblichen Einfluss auf die optische Wahrnehmung von Verschmutzungen. Feine intensive Dessinierungen erscheinen sehr unempfindlich.
  • Konstruktionsparameter: Dichte, glatte Oberflächen zeigen Verschmutzungen stärker als strukturierte, offene Konstruktionen.
  • Faserbedingte Faktoren wie die Fasergeometrie in Form unterschiedlicher Faserquerschnitte
Voraussetzungen für Schmutzablagerungen: Mattierte Fasern machen vorhandenen Schmutz weniger sichtbar als glänzende, transparente Fasern. Durch Lichtreflexion wird vorhandener Schmutz bei runden, transparenten Fasern verstärkt sichtbar. Die Faser wirkt wie ein Vergrößerungsglas. Stärker gekräuselte Fasern zeigen weniger Verschmutzung als glatte. Je geringer die Faseroberfläche (Oberfläche/Gramm Faser), desto geringer die Möglichkeit der Schmutzaufnahme.
 
       
 

Shading

 
    Englischer Fachausdruck heißt: schattenwerfend. Durch Florlagerungen entstehende fleckenartige Hell-/Dunkel-Unterschiede durch eine veränderte Lichtreflexion bei Schnittpolteppichen. Diese Erscheinung tritt meist kurz nach dem Auslegen des Teppichbodens auf; sie kann aber auch an abgepassten und handgefertigten Teppichen auftreten und lässt sich nicht beseitigen. Den Teppichhersteller trifft keine Schuld da der Effekt mit unterschiedlichen
Teppichböden – an gleicher Stelle verlegt – gleichermaßen auftritt. Schlingenkonstruktionen sind vom „Shading“ nicht betroffen.
 
       
 

Shag

 
    Rustikale, langflorige Teppichböden mit Florhöhen von 20 - 40mm.  
       
 

Softvelours

 
    Unter Verwendung ganz besonders feiner Fasern ausgesponnenes Tuftinggarn für weiche, softige Teppichböden. Voraussetzung ist das Tuften mit feinerTeilung (z.B. 1/16", auch 1/10") bei entsprechend hoher Noppendichte. Man erhält eine weiche, voluminöse Poldecke; der Flor hat einen Schreibeffekt.  
       
 

Space-dyed

    Ware aus Polgarnen, die vor der Verarbeitung mehrfarbig bedruckt wurden  
       
 

Stichzahl

 
    In der Tuftingfertigung die Anzahl Stiche pro 10 cm Länge, siehe auch Noppenzahl.  
       
 

Strapazierwert Komfortwert

 
    Die auf dem Markt befindlichen großen Mengen an textilen Bodenbelägen, die in der Faserart sowie den Konstruktionselementen sehr verschieden sein können, lassen sich nicht beliebig in jedem Einsatzbereich verwenden. Daher hat das Internationale Coordinierungs-Comitee (ICC) das Teppich-Leistungsprofil "Strapazierwert und Komfortwert" entwickelt. Dabei werden neben dem reinen Gebrauchsverhalten auch Qualitätsaspekte in eine Gesamtbeurteilung einbezogen. Grundvoraussetzung für die Einstufung ist die Erfüllung bestimmter Mindestanforderungen, die vom Hersteller garantiert werden müssen.  
       
T

Teilung

 
    In der Tuftingherstellung drückt die Teilung (Nadelteilung) den Abstand von Nadel zu Nadel aus und wird in engl. Zoll (2,54 cm) angegeben. Der Abstand der Nadeln bestimmt die Feinheit der zu verarbeitenden Garne. Je geringer der Abstand, umso höher ist die Noppenzahl.  
       
 

Teppichfliesen

 
    Aus Bahnenware zugeschnitten werden rückenbeschwerte Selbstliege-Fliesen angeboten Fliesen werden meist lose verlegt und lassen sich daher leicht auswechseln. Es wird empfohlen, jede zweite Fliesenreihe mit einem Klebeband zu stabilisieren.  
       
 

Teppichscheren

 
    Die bei der Herstellung anfallenden überlangen Fasern und Garnrückstände werden auf ein gleiches Niveau abgeschoren.  
       
 

Textiler Rücken (TR)

 
    Im Teppichboden-Bereich auch als TR-Beschichtung geläufig. Statt einer Schaumbeschichtung wird ein textiles Gewebe oder Vlies aufkaschiert. Eine so behandelte Ware eignet sich meist zum Verspannen bzw. zum Verkleben im Objektbereich. Von Vorteil ist, dass bei einer vollflächigen Verklebung die spätere Wiederaufnahme beim Teppichbodenwechsel leicht möglich ist, weil nur wenige und leicht zu beseitigende Rückstände entstehen.  
       
 

TFI

 
    Abkürzung für Deutsches Teppich-Forschungsinstitut e.V., Aachen.  
       
 

Trägermaterial

 
    Fachausdruck für das Grundgewebe/-vlies, in das das Polgarn eingetuftet wird.  
       
 

Tufting

 
    Das Tuften hat seinen Ursprung in den USA, wo in frühen Siedlerjahren damit begonnen wurde, florhaltige, wärmende textile Stoffezu fertigen. In Handarbeit wurde dabei mit einer Nähnadel ein voluminöses, weiches Polgarn in ein Trägermaterial eingestochen (getuftet). Dieser Vorgang war sehr mühsam und kostete viel Zeit. Später wurde dieser Gedanke produktionstechnisch weiterentwickelt und führte schließlich zu der hochentwickelten Technologie zur Herstellung getufteter Teppichböden die zu Beginn der 60er Jahre in Europa eingeführt wurde.  
       
U

Uni Ware

    Rohweiße Tuftingware wird im Stück vollständig durchgefärbt  
       
V

Velours

    Die Schlingen werden bereits auf der Tuftingmaschine aufgeschnitten und später sauber geschoren. Man erhält eine flache Ware mit gleichmäßigem Oberflächenbild. Neben dem klassischen Velours sind der Soft-Velours zu nennen. Velours wird auch als Schnittflorware bezeichnet.  
       
Z

Zusatzeignung "antistatisch"

 
    Die mit dem Zusatzsymbol antistatisch gekennzeichneten textilen Beläge sind, auch in Räumen mit PCs problemlos einsetzbar. Es ist durch Prüfungen sichergestellt, dass sowohl für den Menschen spürbare als auch den Computer gefährliche Entladungen ausgeschlossen sind.  
       
 

Zusatzeignung "feuchtraumgeeignet"

 
    Die Konstruktion des Teppichbodens muss vollsynthetisch sein. Hierdurch wird eine Verrottung ausgeschlossenen, Mikroorganismen erhalten keine Lebensbedingungen. Ferner ist eine Mindestmaßstabilität erforderlich. Die Prüflinge müssen bestimmte Farbechtheiten, Wasserechtheiten und Reibechtheiten aufweisen.  
       
 

Zusatzeignung "fußbodenheizunggeeignet"

 
    Voraussetzung ist die Prüfung des Wärmedurchlasswiderstands, d.h. die Wärmedämmung des Teppichbodens darf nicht zu hoch sein. Dies
ist besonders wichtig bei Speicherheizungen. Ein WDW von 0,17 m² K/W sollte nicht überschritten werden. Darüber hinaus muss der Teppichboden antistatische Eigenschaften haben und er muss wärmealterungsbeständig sein. Durch längere Zeit von unten einwirkende Temperaturen darf der Teppichboden seine Gebrauchseigenschaften nicht nachteilig verändern.
 
       
 

Zusatzeignung "stuhlrollengeeignet"

    Ein Teppichboden mit diesem Signet setzt eine ganzflächige Verklebung voraus, um das Walken des Teppichbodens zu verhindern.  
       
 

Zusatzeignung "treppengeeignet"

 
    Mit einem Tretradtest wird geprüft, ob ein Teppichboden zusätzlich die dem Strapazierwert entsprechende Beanspruchung als Treppenbelag erfüllt.  
       
 

Zweitrücken

 
    Statt eines Kompaktschaumrückens wird auf den getufteten Teppichboden ein zusätzlicher zweiter Rücken (Doppelrücken) kaschiert, der aus einem Gewebe oder einem Vlies aus Chemiefasern bestehen kann. Eine derart ausgerüstete Teppichboden eignet sich zum Verspannen bzw. zum Verkleben im Objektbereich. Von Vorteil ist später die bessere Wiederaufnahmefähigkeit beim Auswechseln des Teppichbodens, weil nur wenige, leicht zu beseitigende Reste zurückbleiben. Mit Zweitrücken ausgerüstete Ware eignet sich gut zur Verlegung auf Fußbodenheizung.  
 
 
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